In der mittelalterlichen Ortsnamenkunde wird Viserba als “fundus viserbae” bezeichnet. Dieser Name könnte aus der mittelalterlichen lateinischen Bedeutung “Via acerba” (unebene Straße) abstammen. Im Jahr 1881 lebten hier 86 Einwohner auf der Via Romea und andere 710 verstreut auf dem Lande.
Eine alte Legende kann die Bedeutung von der Quelle Sacramora in Viserba erklären. Während des Reiches von Otto I., zwischen 961 – 973, lief ein schwerer Marmorsarg an der Adria in der Nähe des Kloster vom Heiligen Petrus (Kirche von San Giuliano) auf Sand. Im Sarg war der Körper eines Märtyrers, der in einem Sack mit Schlangen geschlossen und im Meer geworfen wurde, weil er Glaubensbekenner Christus war.
Der Ort, wo der Körper gefunden wurde, hieß seitdem Sacramora, d.h. “heiliger Halt”. Hier entstand ein Sumpf, “Panther” genannt, Reich an unterirdischem Gewässer aus dem Fluss Marecchia und mit Quellwasserbrunnen. Dieser Brunnen wurde mit einer Marmormauer aus religiösen Gründen bezeichnet. Das Quellwasser ist dank seiner Klarheit diuretisch und gesund. |